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                                                            Dakota Days

Zu seinen Lebzeiten blieb John, der Musiker, in der Welt der Kunst eher ein Außenseiter, vor allem durch den Ruhm und die Bekanntheit die er als "Beatle" erlangte.

Im Nachhinein muss ich sagen das er das Glück hatte seinen Stil, seine Werke unberührt von irgendwelchen Trends frei von Stellungnahmen und Anregungen von Kritikern und Galeristen gestalten durte.

Es war sein starkes Bedürfnis seine Bilder in der gleichen Inspiration und Schnelligkeit zu schaffen wie seine Lieder.

Die meiste Zeit spiegelten die Zeichnungen John´s momentane Stimmung. Einmal sah ich ihn über die Schulter und John, der den ganzen Tag über eine trübe Stimmung hatte, fand ich ihn über einem sehr lustigen Bild.

In einer glücklichen Stimmung enstanden Werke mit seinem bekannten schwarzem Humor. Durch sein Zeichnen wurde er ausgeglichener und seine Stimmungen vereinigeten sich wie in zwei Köpfen - eine, - dunkle und pessimistisch, und die andere hell und optimistisch.

Galerien reißen sich heute um seine Arbeiten,seine Werke sind Bestandteil von großen Museen in aller Welt. Ich frage mich oft was John jetzt wohl über all das denkt, eine weitere Ausstellung über sein Schaffen. Er hätte es mit seinem gewohnten trockenen Humor sicher akzeptiert.

                           
                                                                                         Yoko Ono, New York